Videoüberwachung am Busbahnhof gestartet

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4 Kameras auf sicherheitsrelevante Bereiche beschränkt 

Nach einer erfolgreichen Testphase nahm die Hansestadt Osterburg (Altmark) nun die neue Videoüberwachung am Bahnhof offiziell in Betrieb. Anlass sind wiederholte Vandalismusvorfälle in den vergangenen Jahren – vor allem nachts. Der Stadtrat reagierte im vergangen Jahr mit einem Beschluss zur Einführung einer Videoüberwachung, um die Sicherheit zu erhöhen und das städtische Eigentum zu schützen. Die Maßnahme zahlt auch auf die Ergebnisse der 2024 durchgeführten Sicherheitsbefragung in der Bevölkerung ein. Darin hatten die Befragten die Möglichkeit die genauen Orte anzugeben, die sie gegebenenfalls meiden: Am häufigsten wurde der Bahnhof genannt.

Die Maßnahme ist auf die sicherheitsrelevanten Bereiche des Busbahnhofs beschränkt und erfüllt die Anforderungen der Datenschutzgrundverordnung (DSGVO) sowie des Bundesdatenschutzgesetzes (BDSG). Zur Verhältnismäßigkeit sieht das Konzept vor, die Aufzeichnungen zeitlich auf die Nachtstunden zwischen 20:00 Uhr und 06:00 Uhr zu begrenzen, da in diesem Zeitraum die meisten Vorfälle auftreten. Die Speicherdauer beträgt maximal 72 Stunden. Anschließend werden die Daten automatisch gelöscht, sofern sie nicht zur Aufklärung eines konkreten Vorfalls benötigt werden.

Seit der Installation der vier Kameras (Anschaffungskosten 3.550 Euro inkl. Elektroanschlüsse) gab es keine neuen Fälle von Vandalismus. Die Kameras wirken präventiv: Sie schrecken mögliche Täter ab und tragen so zu mehr Sicherheit am Bahnhof bei. „Wir verfolgen mit der Maßnahme das Ziel, das Sicherheitsgefühl der Bürgerinnen und Bürger zu stärken, Straftaten vorzubeugen und im Schadenfall eine bessere Aufklärung zu ermöglichen“, erklärt Ordnungsamtsleiter André Mielau. 

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