Stadtrat beschließt Haushaltsplan 2026 mit Konsolidierungskonzept

|   Presse

Die Hansestadt Osterburg (Altmark) hat ihren Haushaltsplan für 2026 plus Konsolidierungskonzept von 2026 bis 2034 mit großer Mehrheit des Stadtrates in der Sitzung vom 17. März verabschiedet. Damit sind die Weichen für die zukünftige Entwicklung der Einheitsgemeinde gestellt. "Es ist gut zu wissen, dass wir zusammen – Stadtrat, Verwaltung und Bürgermeister – auch in schwierigen Zeiten gut bestehen können", zieht Nico Schulz ein positives Fazit aus der gesamten Beratungsphase. Und betont: "Dass dieser Haushalt und das Konsolidierungskonzept eine so breite Mehrheit fand, ist Ergebnis der sehr guten Erarbeitung dieser Zahlenwerke in allen Ämtern und besonders in der Kämmerei, der Berücksichtigung gesellschaftlicher Erwartungen an besondere Vorhaben, der Zeit, die wir uns für die Beratungen genommen haben, sowie der hervorragenden Präsentation durch die Kämmerin Stefanie Fritze und ihr Team in den Ortschaftsräten, Ausschüssen und gestern im Stadtrat."

Im nächsten Schritt prüft die Kommunalaufsicht die Dokumente und gibt nach spätestens einem Monat dann hoffentlich Grünes Licht, so dass der Haushalt im besten Fall Ende April in Kraft treten kann und wichtige Investitionen angeschoben werden können, die ein zentraler Teil der Finanzplanung sind. Für das laufende Jahr sind Investitionen in Höhe von rund 4,1 Millionen Euro geplant, während Einzahlungen von rund 3,9 Millionen Euro erwartet werden. Dabei hat die Einheitsgemeinde vor allem das Ziel, Fördermittel zu nutzen, um mit den eigenen Mitteln möglichst viele und umfangreiche Maßnahmen umzusetzen zu können.

Im Haushaltsjahr 2026 profitiert Osterburg aus den Zuwendungen des Bundes- Sondervermögens "Infrastruktur und Klimaneutralität" für Investitionen der Länder und Kommunen. Der Hansestadt Osterburg (Altmark) wurde ein Anteil von rd. 4,6 Millionen Euro zugewiesen. Sowohl die Verwaltung als auch der Stadtrat sind der Auffassung, dass diese Mittel insbesondere den Bereichen Straßeninfrastruktur und Brandschutz zur Verfügung gestellt werden sollen. Und so wurde mit der Haushaltsplanung 2026 ein umfassendes Investitionsprogramm für diese Bereiche aufgestellt.

Große Projekte sind dabei z. B. die Sanierung des Straßenabschnitts in Schilddorf (Aral-Tankstelle bis Krebsweg), die Erneuerung des Regenwasserkanals in der Ackerstraße samt Hausanschlüsse und Pflasterung im Baufeld oder auch der kommunale Eigenanteil zum Neubau des Radwegs Walsleben zur L14 sowie für den Anbau Lindesporthalle. Andere Maßnahmen in der Investitionsplanung 2026 sind: Ersatzbeschaffung Multicar für den grünen Bereich, Technik für Grundschule Osterburg und Grundschule Flessau über IKT-Förderung, Mobiliar Hort Osterburg über Förderung Ganztagsbetreuung II, Spiellandschaft für die Kita Königsmark, Spielplätze und Spielgeräte in der Einheitsgemeinde.

Den kompletten Haushaltsplan und weitere Details finden Sie im Bürgerinformationssystem:
- Beschluss mit Haushaltssatzung und Haushaltsplan 2026
- Beschluss mit Anlage Haushaltskonsolidierungskonzept 2026 - 20234

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