Osterburger Kulturpreis-Träger 2025 stehen fest

erstellt von Danuta Ahrends | |   Presse

Verleihung im Rahmen der OLITA 

"Die Osterburger Literaturtage sind ein kulturelles Erntedankfest“, begrüßte Bürgermeister Nico Schulz am 6. Oktober 2025, Gäste und Ehrende in der Stadt- und Kreisbibliothek. Grund: Der Kulturpreis der Hansestadt Osterburg sowie der Altmärkische Literaturpreis der Kaschade-Stifung, wurden verliehen. Und Osterburg hat insgesamt viel Kultur zu bieten, "das ist uns wichtig und wir werden die Kultur weiter fördern", verspricht der Bürgermeister, bevor er das Wort an die Laudatorin Diana Kokot gab.

Der Kulturpreis der Stadt Osterburg geht an "Den Mühlentheater e.V. Seit vielen Jahren bereichert er die Kulturlandschaft mit seinen unterhaltsamen Theaterstücken und sorgt ganz entscheidend mit dafür, dass sich die Osterburger und deren Gäste gut unterhalten fühlen. Mit viel Engagement und Herzblut proben sie Jahr für Jahr, um im Herbst die kulturelle Ernte einzufahren – die immer reichlich ist." Anschließend durften sie sich ins Goldene Buch der Stadt Osterburg eintragen. Rainer Erdmann, Vorstandsvorsitzender der Kaschade-Stiftung, zeigte seine Freude darüber, bereits zum fünften Mal den Altmärkischen Literaturpreis übergeben zu dürfen – drei Nachwuchspreise und einen Hauptpreis. Gerade der Kaschade-Stiftung, die sich sehr der Literatur verschreibt, sei es wichtig, Schreibende zu fördern, zu motivieren und auszuzeichnen.

Zu Beginn wurden die drei Nachwuchspreise vergeben. Diana Kokot, die selbst Autorin ist und sich intensiv um die Nachwuchsförderung bemüht, betonte die Bedeutung der Leidenschaft, wenn man sie teilt. "Die Wirkung des einzelnen wird dadurch gestärkt", ist sie sicher. Jorge Bucays Zitat "Kindern erzählt man Geschichten zum Einschlafen, Erwachsenen, damit sie aufwachen", kam bei den Gästen sehr gut an.

Sehr gut an kamen auch die Texte der drei Preisträgerinnen. Über den ersten Platz freute sich Charlotte Schick, die beiden zweiten Plätze belegten Lea Melchert und Alwina Tinneberg. Beeindruckend, wie die jungen Mädchen ihre Gedanken, Wünsche, Träume und auch Ängste aufs Papier bringen können.

Nach einer kleinen Pause wurde dann Stefanie Kasimir mit dem Altmärkischen Literaturpreis ausgezeichnet. Die Jury war sich in diesem Jahr besonders einig – sowohl bei den Nachwuchspreisen als auch beim Hauptpreis. Stefanie Kasimir ist bekannt für ihre Gedichte, die mitunter auch sehr kurz und dennoch inhaltsreich sind. Es geht um zwischenmenschliche Beziehungen und ihre Liebe zur Natur – und oft vermischen sich beide Themen. Auch von ihr gab es kleine Kostproben. Zur Feier des Tages hatte sie ihre Gitarre dabei. "Heute wage ich was ganz Neues", sagte sie zur Einleitung.

Fazit: Eine Veranstaltung, die in die Osterburger Literaturtage eingebettet wurde und dort auch genau richtig liegt.

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Ortsbürgermeister Daniel Köhler und Bürgermeister Nico Schulz (v.l.) gratulierten dem Mühlentheater e.V. zum Kulturpreis. Im Anschluss durften sie sich ins Goldene Buch der Stadt eintragen.
Der Altmärkische Literaturpreis geht 2025 an Stefanie Kasimir.
Laudatorin Diana Kokot gratulierte Charlotte Schick, Lea Melchert und Alwina Tinneberg. Rainer Erdmann freute sich mit den Ausgezeichneten. (v.l.)

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